Vision.

Jedem Menschen den Zugang zur köstlichen Welt der orientalischen und mediterranen Küche zu ermöglichen, in welcher sich Jeder sofort willkommen und zu Hause fühlt.

Mission.

Mit altüberlieferten Rezepten und unserer persönlichen Note einzigartige Gerichte kreieren welche begeistern.

Marmar's
Geschichte.

Wir befinden uns im Zentrum von Bagdad, genau an der Street 52. Mitten im Stadtleben fällt ein kleines einladendes Haus durch den kleinen gepflegten Garten mit einem prächtigen Granatapfelbaum und Palmen auf. Eine junge Frau namens Warda lebt schon seit ihrer Kindheit hier und kümmert sich seit einigen Jahren liebevoll um ihren Neffen Marmar...
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Tradition
neu
interpretiert.

Seine Eltern befinden sich für ihr Studium in Moskau und haben nur die ältere Tochter mitgenommen. Dem Jungen macht das aber nichts aus, bei der Tante fehlt es ihm an nichts und er liebt sie wie seine Mama. Die Strassen sind fast immer belebt, ob durch spielende Kinder oder diskutierende Männer vor ihren Häusern. Kein Tag ist langweilig, schon gar nicht für den neugierigen Marmar. 

Der kleine Junge sitzt verträumt am Küchentisch und geniesst sein Frühstück mit frischem Brot, Büffelkäse und süssem Dattelsirup, den seine Tante selbst macht. Ein speziell süsser Duft verbreitet sich im ganzen Haus, wenn sie ihn zubereitet. „Marmar, träumst du wieder? Beeil dich, du musst in die Schule“. 

Marmar sammelt hektisch seine Schulsachen zusammen, umarmt seine Tante und springt raus. Mit seinem Fahrrad fährt er durch kleine Gassen im belebten Quartier, an farbigen Marktständen, Restaurants und Cafés vorbei, wo es nach typischen Gewürzen, Brot und andere Spezialitäten duftet. Er macht sich ein Spiel daraus, zu erraten wo er gerade ist, in dem er die Augen schliesst und nur dem Duft entlang der Gasse folgt. Zugegeben, es ging nicht immer gut aus und ein paar Narben erinnern ihn noch heute daran. Er ist beeindruckt von der Vielfalt an den Marktständen, den Düften in der Luft, er horcht gespannt den lauten Stimmen auf der Strasse und beobachtet die Frauen mit riesigen Körben auf den Kopf, welche Leckereien transportieren. 

Einen Duft liebt er ganz besonders, den von frischem Brot – ein wichtiger Bestandteil der örtlichen Küche. Er hält jeden Morgen beim lokalen Bäcker Ibrahim an, der ihm immer ein Stück Semit mit auf den Schulweg gibt. Der Mann mit dem grossen Schnauz mag den Jungen sehr und er weiss natürlich wie sehr Marmar die Sesamringe mag. Ein kleines Schwätzchen noch und dann geht es weiter. 

Die Schule war dem Jungen nicht wichtig und wenn man ihm nach seinem Lieblingsfach fragte, antwortete er nur, dass dieses Fach noch gar nicht erfunden sei. Trotz allem war er gut in der Schule. Marmar ist ein aufgeweckter Junge mit vielen Freunden. Neugierig erforschen sie nach der Schule die Umgebung, begeben sich auf Schatzsuche und träumen von weiten abenteuerlichen Reisen. Abends freut sich Marmar sehr auf sein Zuhause und aufs gemeinsame Kochen mit Tante Warda. Die Tante ist, wie auch seine Mutter, eine ausgezeichnete Köchin und er darf immer mithelfen. Er fragt neugierig nach ihren bekannten Rezepten, dessen Zutaten und der Zubereitung. Danach erfreut er sich jedes Mal am Anblick auf den Tisch.  

Während des Abendessens erzählt Marmar seiner Tante was er alles erlebt und gesehen hat und auch was er alles noch erleben möchte. Er wusste natürlich, dass der Schuldirektor wieder angerufen hatte, weil er zu spät in der Schule war und versuchte davon abzulenken. Seine Tante liess den Jungen aber damit in Ruhe, hielt seine Neugier in diesem Alter wichtiger und wusste, dass es ihm viel Glück bringen würde. 

Vor dem Schlafengehen erzählt nun die Tante ihre Geschichten von früher. Marmar freute sich immer auf ihre Erzählungen und wusste nicht immer, ob sie wirklich so geschehen sind oder ob seine Tante manchmal mogelte. Sie erzählt ihm von grossen Familienfesten im Garten, gemeinsame Abende in der Küche und Schlemmertage an Feierlichkeiten. Er erfährt, wie seine Eltern im Teenageralter aus Liebe durchgebrannt sind und sein Grossvater deswegen an die Decke ging. Neugier und Abenteuerlust liegen also in der Familie. Er kann es kaum erwarten, seine Eltern und die grosse Schwester bald wieder zu sehen. Sie hören sich regelmässig und sehen sich gelegentlich, auf die Dauer aber genügt das dem Jungen nicht. Ein paar Jahre sollen noch vergehen, bis seine Eltern ihn zu sich holen und die Familie so vereinen.
 
Der erste Flug steht Marmar bevor, aufgeregt steigt er in das Flugzeug und wartet gespannt auf den Start. In Moskau angekommen sieht er das erste Mal Schnee, hält einen Schneeball in den Händen und kann es kaum glauben, wie kalt das ist. Er fängt an zu lachen und erfreute sich an diesem neuen Bild der Welt. Hier entdeckt er neue Düfte, probiert das erste Mal Kolbasa und verliebt sich gleich in den Geschmack. Natürlich lässt es sich Marmar nicht nehmen, das Brot zu probieren und eilt mit ein paar Münzen zum nächsten Einkaufsmarkt. In der ehemaligen Sowjetunion musste man überall Schlange stehen, auch vor den Lebensmittelländen. Endlich im Laden streift er durch die engen Gänge und gelangt endlich zum Brot. Er greift sich eins und will es kaufen, doch er hat vergessen, wo er ist. Hier darf man das Essen nicht einfach mit den blossen Händen greifen und so wird er von einer Verkäuferin zu Recht gewiesen. Er vermisst Ibrahim, seine Fahrradtour durch die Gassen Bagdads und die herzliche Art zu Hause. Er vermisst Tante Warda. 

Ein Jahr später befanden sich Marmar und seine Schwester wieder in Bagdad, sie genossen die Ferien dort und sahen all ihre Freunde wieder. Es war aber nicht das gleiche, die Situation war schwierig und graue Wolken zogen bald über das Land. Die Kinder werden schlussendlich von der Mutter geholt und die Familie flüchtet mit dem Auto aus dem Land. Die Tante bleibt, sie möchte ihr Zuhause nicht verlassen, und so muss sich der Junge erneut von ihr verabschieden. Eine lange Reise steht der Familie bevor. Durchreise über Amann, ein halbes Jahr in Algerien, danach Tunesien und gelangten schlussendlich in Tripolis, wo die Familie 4 Jahre lang lebte. Während ihrer Reise durften sie viele Menschen kennenlernen, interessierten sich für deren Geschichte und Kultur und so konnte Marmar viel lernen. Durch die offene und herzliche Art wurde die Familie überall gut aufgenommen. Das Ziel ist London, wo Marmars Mutter viele Freunde und Verwandte hat. Hier würden sie ein neues Leben haben und die Zukunft der Kinder sichern können.  

Nun war nicht die Tante Warda die Köchin zu Hause, sondern seine Mama. Seine Neugier und die Liebe zur Küche teilte er nun mit ihr. Er holt auch mal die Rezepte der Tante aus seiner Schatzkiste und kocht sie gemeinsam mit der Mutter und vor dem Schlafengehen planen sie gemeinsam ihre Zukunftspläne. Manchmal schläft er dabei ein und träumt von einem Ort, wo er alle Eindrücke seiner Reise sammeln und mit anderen Menschen teilen kann. Ein Ort mit all den Düften seiner Heimat, den Farben der ihm bekannten Märkte und den vielen Menschen an grossen Tischen. 

Bald geht es wieder auf Besuch zu den beiden Onkel Aram und Nazar in die Schweiz, im Tessin findet die Familie immer Ruhe und Erholung. Mit Aram unternehmen sie viele Ausflüge und lernen so einige Orte der Schweiz kennen. Marmar mag das Land, das so anders ist als das was er kennt und er weiss noch nicht, dass dies bald schon sein Zuhause wird. Der Onkel überredet die Familie schlussendlich in der Schweiz zu bleiben und so war London nach langen Diskussionen kein Thema mehr. Heute weiss Marmar, das diese Entscheidung genau richtig war. Ein neues Land, eine neue Sprache und allgemein ein ganz anderes Leben als bisher. Die Familie fängt bei Null an und sichert sich nun ihre Zukunft mitten in Europa.  

Marmar ist nun erwachsen, er blickt auf eine fröhliche Kindheit und Jugend zurück, trotz schwierigen Zeiten. Er erfreut sich grosser Beliebtheit und ist immernoch neugierig und fröhlich. Er lässt es sich nicht nehmen, kulinarische Reisendurch fremde Länder vorzunehmen, um immer etwas Neues zu entdecken. Er nimmt jede Erfahrung seines Lebens mit, alle Eindrücke seiner Reisen und fühlt sich bereit,ein neues Kapitel zu starten. 

Wie war schon wieder der Ort aus seinen Träumen? Der Ort, wo Menschen gemeinsam essen und geniessen können. Sein Lieblingsort, den er mit der Familie, seinen Freunden und mit Tante Warda teilen möchte. 

Spannend,farbig, duftend und mutig – so ist Marmar.



Eltern
Marwan & Tante
Eltern & Schwester
Familie
Mit duftenden Köstlichkeiten aus dem mittleren Osten,
dargeboten in farbenfrohem Ambiente möchte Marwan und sein Team seine Gäste verzaubern.
Das MARMAR entführt seine Gäste in eine andere Welt . Mit Aromen und Atmosphäre geht es für die Gäste in Richtung des mittleren Ostens. Für das Souk-Feeling sorgt ein explosiver Farben- und Mustermix. Die kulinarische Leitlinie heisst hausgemachtes Essen mit Tradition nach Familienrezept.

Ein Ganztagesangebot: Es wird zusammengesetzt aus den lokalen Küchen von Nordafrika bis in den mittleren Orient. Der Tag soll mit traditionellen und beliebten Frühstücks-Spezialitäten beginnen, wie Shakshuka und über Fladenbrotebis zum Orient Frühstück. Für den weiteren Tagesverlauf soll sich eine Auswahl an warmen Gerichten, warmen und kalten Mezze –ideal zum Teilen- und kleineren Snacks im Angebot finden. Abgerundet wird die kulinarische Orient-Reise vom klassischen Dessert wie zum Beispiel Kardamon-Kuchen und einer Auswahl an Baklava. Zum Bestseller sollen Mezze Teller, Wrap und Frühstücksteller werden.

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